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Modernisierung von Heizungsanlagen

Beim Thema Modernisierung / Erneuerung von Heizungsanlage höre  ich von meinen Kunden oftmals die “Standardaussage” :

Die geht doch noch !!

Auf die Frage “Warum wollen Sie Ihre Heizungsanlage nicht modernisieren ?” antworten  ca. 87 % mit der “Standardaussage”, dass die Heizung noch funktioniert und daher keine Modernisierung nötig sei.

Dies ist im wahrsten Sinne des Wortes ein “Schuß in den Ofen”, d.h. leider eine vollständige  Fehleinschätzung.

Bloß weil die Heizung noch läuft, heisst das aber leider noch lange nicht, das die Anlage wirtschaftlich und mit guten Wirkungsgraden läuft. Im folgenden möchte ich Ihnen eine Wirkungsgradberechnung einer Heizungsanlage als Beispiel vorstellen, um mal zu zeigen wieviel Geld Sie so eine Ausage wie “Die geht doch noch !” letztendlich kostet.

Bis Ende der 70er Jahre war es gängige Praxis, das gesamte Heizsystem im Ein- und Zweifamilienhaus zu überdimensionieren.

Ziel der Übergabe ist es, die Wärme in den jeweiligen Raum so abzugeben, dass die SOLL – Temperatur, z.B. 21°C konstant gehalten wird.

Das Heizsystem muss also auf Änderungen

  • Der Außentemperatur
  • Der solaren Lasten / Gewinne
  • Der internen Lasten

schnell reagieren können. Dies geschieht durch die Regelung des Einzelraumes und die Betriebsführung des Wärmeerzeugers. Betriebsgrößen sind dabei

  • Die Hydraulik der Anlage (Hydraulischer Abgleich)
  • Die Raumheizflächen (Art und Anpassung an Heizlast)
  • Einbausituation der Raumheizflächen
  • Auslegungstemperaturen
  • Mittlere Außentemperatur in der Heizzeit
  • Bauschwere
  • Wärmedämmstandard

 

Der Jahresnutzungsgrad ist keine physikalische Größe, er stellt einen mittleren Betriebswirkungsgrad dar und dient hauptsächlich zur Ermittlung des Energiebedarfs von Gebäuden. Für Kessel mit konstant angehobener Temperatur errechnet man den Jahresnutzungsgrad mit folgender Formel:

Anlagen „Heizung und Warmwasser kombiniert“ 365 d/a * 24 h/d = 8760 h/a

Für Anlage ohne Warmwasserbereitung              260 d/a * 24 h/d = 6240 h/a

Die Vollbenutzungsstunden hängen ab von der Kesselleistung, dem Heizwärmebedarf incl. Übergabe und Verteilverluste und ggf. dem Warmwasserbedarf incl. Speicher- sowie Verteilungs- und Zirkulationsverlusten.

Der Kesselwirkungsgrad berechnet sich dabei wie folgt :

Wenn man alle Daten beisammen hat oder zumindest Heizwärmebedarf, Abgasverlust, Heizlast und Betrieb mit oder ohne Warmwassererzeugung benennen kann, kann man somit eine relativ genaue Aussage zu den “Kerndaten” der bestehenden Heizungsanlage wie Kesselwirkungsgrad und Jahresnutzungsgrad ( = “Gesamtwirkungsgrad der akutellen Anlage”) errechnen. Ich habe dies an einem Beispiel mal für Sie durchgeführt :

Beispiel :

Gebläsekessel mit einer Heizlast von 40 kW, Baujahr 1982. Temperaturspreitung 60/50 °C, Abgasverlust 10 %, Thermostatventile 2K, Hydraulisch nicht abgeglichenes System, Standardheizkreisladepumpe, mäßige Rohrleitungsdämmung, Gebäudeheizlast ca. 21 kW

 

 

So ein Kessel “geht” zwar aktuell noch, läuft aber mit einem Kesselwirkungsgrad von ca. 88 % und einem Gesamtanlagenwirkungsgrad von ca. 72 %, d.h. fast 30 % des eingesetzten Brennstoffs gehen in Verlusten verloren.

Für 30 % Verluste ist der Brennstoff nun aber wirklich zu teuer. Wenn das Gebäude ca. 3200 Liter Öl verbraucht sind das ca. 960 Liter pro Jahr = 800,- EURO pro Jahr für die banale Aussage “Der geht doch noch !”.

Solche Anlagen gehen dann merkwürdigerweise immer 3 Tage vor Weihnachten bei Schneesturm urplötzlich kaputt und der ame Heizungsbauer muss dann im Schnellverfahren irgendeinen Kessel im Hauruckverfahren herzaubern. Das geht dann nur um Schnelligkeit und die Chance auf eine gründliche Anpassung an das Heizverhalten und die Heizlast des Gebäudes werden dann mangels Zeit vertan.

Lassen Sie sich doch einfach vorher gründlich neutral beraten, z.b. im Rahmen einer vom BAFA geförderten Energieberatung. Dabei rechnen wir sowohl ihre Heizlast wie auch mögliche Alternativen wie Solarthermieanlage mit und ohne Heizungsunterstützung, Wärmepumpen, Pelletkessel, Biomassekessel und was es sonst noch so an Möglichkeiten gäbe in Ruhe durch und Sie können auf dieser Basis eine Entscheidung ohne Zeitdruck treffen.

Die Lösung Ihrer Anfrage ist nur einen Mausklick entfernt, ich berate Ihr Unternehmen zeitnah, zügig, unabhängig und zuverlässig.


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